In der Fränkischen Schweiz, 2km nördlich von Ebermannstadt im Weiler Rothenbühl "Die Sage vom goldenen Fuchs" .
Weiler Rothenbühl

Der goldene Fuchs zu Rothenbühl

Vor Zeiten lebte in Rothenbühl bei Ebermannstadt ein armer Bauersmann mit dem Namen Melchior Glück. Da aber neben seiner Hütte eine alte, verfallene Kapelle stand, hießen ihn die Rothenbühler nur den Käppelersmelcher. Dies schien auch dem Melcher das Recht zu sein, weil ihm der Vätername schlecht zu seinem Hauswesen passen wollte. Wohl schenkte ihm seine Frau alljährlich einen kleinen Glück, allein davon wurde die Hütte nur kleiner und die Not immer größer. Da ging er hinüber zur Kapellenruine, kniete vor dem Platz nieder, auf dem einst der Altar gewesen, und vertraute dem Herrgott seine Sorgen an.

In dieser Nacht träumte Melchior Glück einen gar seltsamen Traum. Es erschien ihm eine Gestalt, ernst und würdig, die gebot ihm:“Eile nach Regensburg! Auf der Steinernen Donaubrücke wartet auf dich das Glück!“ Darüber erwachte der Melcher, und weil ihm das Gesicht erregte, weckte er seine Frau. Sie wollte aber nicht ihn gestanden, ein goldener Fuchs begraben. Und doch weiß ich nicht Nachtruhe nicht gestört werden, rief daher kurz und mürrisch: „Ei was, Träume sind Schäume“, legte sich auf die andere Seite und schlief weiter. Als sich in der folgenden Nacht der Traum klarer und deutlicher wiederholte, wurde auch die Frau ernst und nachdenklich. Und als in der dritten Nacht die Gestalt abermals erschien und sogar den Tag der Ankunft bestimmte, riet auch sie zur Reise.

In der Früh des folgenden Tages nahm er Abschied von den Seinen und machte sich auf den Weg zur alten Römerstadt, von der er schon so manches gehört hatte. Melcher Glück traf genau an jenem Tag in Regensburg ein, den die Gestalt ihm genannt hatte. Bald stand er am Geländer der großen Brücke, sein Glück erwartend , ungewiss und neugierig zugleich, in welcher Gestalt es an ihn herantreten werde. So viele Menschen auch die Brücke überschritten, kein einziger achtete auf ihn. So scharf er äugte, nirgends zeigte sich eine Spur des Glückes. Stund um Stund verrann, und dem Armen wurde bang. Er schalte sich einen Toren und bereute bitter, dem Traumbild nachgegangen zu haben. Schon wollte er die Brücke verlassen, als die Domglocken anhoben, den Abendsegen zu verkünden. Als guter Christ entblößte er sein Haupt und betet mit gefalteten Händen. Da trat ein schlichter Mann an ihn heran und fragte nach dem Zweck seines Wartens. Er habe ihn heute schon den ganzen Tag über an der Brücke auf demselben Platz stehen sehen. Treuherzig erzählte der Rothenbühler dem Fremden seinen Traum. Dieser schüttelte lächelnd sein Haupt und sprach: „Träume sind Schäume. Habe ich doch gestern den merkwürdigsten Traum meines ganzen Lebens gehabt. Danach sollte ich nach jenem Orte reisen, der Rothenbühl heißt. Dort läge in einer alten Kapellenruine, jetzt unter dem Platze, auf dem einst der Altar gestanden, ein goldener Fuchs begraben. Und doch weiß ich nicht einmal, ob es auf Erden ein Rothenbühl gibt, geschweige denn, wo es zu finden wäre. Darum rate ich Euch, kehrte zurück und suche Euer Glück in der Heimat, nicht in der Ferne. Hier wartet Ihr vergebens darauf!“ Da wusste der Melcher, dass er nicht umsonst nach Regensburg gekommen war, und machte sich sogleich auf den Rückweg. Daheim holte er Hacke und Schaufel und grub in der alten Ruine neben seiner Hütte. Und siehe, nach kaum einstündiger Arbeit zog er einen großen Fuchs, schwer in Gold gearbeitet, aus dem Schutt der Kapelle. Als ehrlicher Mann lieferte er seinen kostbaren Fund dem Herrn des Landes, dem Fürstbischof von Bamberg, ab. Sein Anteil als Finder war aber noch so groß, dass er sich ein stattliches Haus bauen, Felder und Wiesen kaufen, sorgenfrei leben und jedem seiner Kinder ein nicht unbedeutendes Heiratsgut mitgeben konnte.


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